Jim Hughes: How Behind-the-Scenes Competitors Can Derail Your OP

Jim Hughes: Wie indirekte Konkurrenz Ihr Organized Play beeinflussen kann

21. August 2017 | 1 Min. Lesezeit

Von Jim Hughes, Business Operations Manager von Pat's Games

Organized Play (OP) kann sich als fortwährender Segen erweisen. Die Spieler kaufen Boosterpackungen, Accessoires wie Kartenhüllen und Würfel, und, was am wichtigsten ist, bringen Freunde mit. Ob an einem bestimmten Tag ein Turnier in Pat's Games in Austin, Texas, stattgefunden hat, lässt sich ganz einfach herausfinden. Man braucht nur einen Blick auf die täglichen Verkaufszahlen zu werfen.

Ein großartiges Spielerlebnis zu bieten, ist der Schlüssel dazu, eine Community rund um Organized Play aufzubauen. Doch es gibt andere Spielerlebnisse, die mit dem Erlebnis in Ihrem Store um die Gunst Ihrer Community konkurrieren. Wenn Sie diese ignorieren, kann das dazu führen, dass Sie Zeit und Geld verschwenden.

Um die Ressourcen, die Sie ins OP investieren, am effektivsten zu nutzen, sollten Sie die Konkurrenz kennen und verstehen, welchen Einfluss sie auf Ihre Spieler hat, um sich daran anpassen zu können.

OP zu veranstalten bedeutet, um das Geld, die Zeit und das Interesse der Spieler zu kämpfen.

Ich verwende den Begriff „lokaler Zyklus“, um die externen Faktoren zu beschreiben, welche die Teilnehmerzahlen beeinflussen. Einige sind offensichtlich, andere subtil – doch sie alle können die Teilnehmerzahlen negativ beeinflussen. Über die Jahre, die wir nun schon OP veranstalten, haben wir die wichtigsten Faktoren identifiziert.

Ein neues Schuljahr beginnt zum Beispiel mit einem Anstieg und endet wegen der Prüfungen mit einem leichtem Rückgang. Große Events – beispielsweise South By Southwest hier in Austin – kosten uns kurzzeitig Stammspieler, bringen aber auch neue Spieler zu uns. Und wenn große, kompetitive Magic-Turniere anstehen, brauchen Sie beim FNM nicht auf Ihre Enthusiasten zu warten.

Wenn Sie all dies im Blick behalten, können Sie bessere Entscheidungen für Ihr Geschäft fällen, vom Planen riskanter Turniere oder Urlaubszeiten bis hin zur Optimierung Ihrer Werbung.

Den lokalen Zyklus zu umgehen, ist gar nicht so schwierig.

So machen wir’s bei Pat's:

Daten sammeln

So behalten Sie immer den Überblick. Es kostet nicht viel Zeit und lässt sich mithilfe von Tabellen einfach bewerkstelligen.

Halten Sie die Teilnehmerzahlen jedes Events, nach Format sortiert, fest und notieren Sie die Anzahl neuer Spieler. Schreiben Sie alle Einnahmequellen und Kostenfaktoren auf – von Teilnahmegebühren bis hin zu den Gehältern Ihrer Angestellten (so wie Michael Bahr es in diesem Artikel erklärt). Zu guter Letzt notieren Sie externe Marktkräfte, welche die Teilnehmerzahlen positiv oder negativ beeinflusst haben könnten.

Daten analysieren

Stellen Sie die Daten grafisch, mit der Zeit als X-Achse, dar. Schauen Sie sich das Ergebnis ganz in Ruhe an. Bewegen sich alle Linien gleich? Können Sie Trends erkennen, wo sich 3–5 Datenpunkte nach oben oder unten bewegen? Erkennen Sie in der Metrik einen plötzlichen Anstieg oder Abfall? Falls ja, gibt es Events, welche die Ursache dafür sein könnten?

Daten auswerten

Das Auswerten ist einfacher als es aussieht. Sobald Sie einen Trend ausmachen, zum Beispiel einen Anstieg an neuen Spielern, brauchen Sie nur mit ihnen reden. Finden Sie heraus, ob sie nur vorübergehend oder dauerhaft in der Stadt sind, wie sie von Ihrem Store erfahren haben und so weiter.

Wenn Sie genug Daten ausgewertet haben, werden Sie dazu in der Lage sein, das Verhalten von Spielern vorherzusagen und sich darauf vorzubereiten.

Eine gedeihende OP-Basis aufzubauen, geht nicht von heute auf morgen.

Am wichtigsten ist es, ein großartiges Spielerlebnis zu bieten. Das Verständnis des lokalen Zyklus’ hilft Ihnen dabei, die richtige Erfahrung zur richtigen Zeit anzubieten.

Auf welche Formate sollten Sie sich konzentrieren, wenn ein neues Set erscheint? Auf welche Spielergruppe sollte Ihre Werbung im Juni abzielen? Welche Preisstruktur eignet sich am besten für Wochenenden?

Wenn Sie die Marktkräfte und -dynamiken verstehen, fällt es Ihnen leichter, diese Fragen zu beantworten, und die richtigen Antworten resultieren in größeren Erfolgen für Ihren Store. Dadurch kann sich merklich etwas verändern.

Jim spielt seit zehn Jahren Magic und arbeitet seit sieben Jahren als Business Operations Manager für Pat's Games. Er ist ein Betriebswirt mit Hochschulabschluss in Betriebsforschung an der University of Michigan, Ann Arbor. Wenn er gerade mal nicht mit Draften oder seinen Legacy-Elfen beschäftigt ist, befasst er sich mit Fotografie.

Häufig gestellte Fragen

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