Standard Slump? Try This.

Schwindet das Interesse am Standard-Format? Versuchen Sie es hiermit.

26. Januar 2016 | 2 Min. Lesezeit

Vielleicht üben Ihre Boosterdrafts einfach mehr Anziehungskraft aus oder die Teilnahmehürden sind zu groß geworden. Vielleicht trifft das Metaspiel (der Gesamteindruck des Formats, der sich durch beliebte Decks ergibt) einfach nicht den Geschmack Ihrer Community.

Standard ist zwar zweifellos das beliebteste Magic-Format, aber manchmal erleben Stores, dass das Interesse daran sinkt.

So etwas passiert einfach. Falls Ihnen das passiert, hören Sie doch auf den Rat Ihrer Kollegen:

1. Probieren Sie es mit Pauper

Bei Pauper bauen sich die Spieler ganze Decks nur aus den häufigsten Karten. Dadurch gibt es weniger Druck und weniger Hürden für die Teilnahme. Bei Pat’s Games hat sich gezeigt, dass dadurch das FNM einen ordentlichen Auftrieb erhält.

„Wir bieten nun am Freitag auch Pauper an und es kommen mindestens 20 Spieler“, berichtet Pat Johnson.

Pat stellt sogar Pauper-Decks zusammen und verborgt sie, um das Interesse am Format anzukurbeln.

„Sobald Spieler es einmal ausprobiert haben, sind sie begeistert.“

2. Bieten Sie Anreize für originelle Spielideen

Bei Cheese Boy Comics erhalten Spieler eine Belohnung (passend zum Storenamen als „Acheesements“ bezeichnet), wenn sie auf ungewöhnliche Weise gewinnen. Zum Beispiel, indem sie nur farblose Zaubersprüche wirken.

Dadurch können auch Spieler ohne die begehrten starken Karten teilnehmen und die Teilnehmer müssen außerdem nicht mehr so viele Siege erringen: Ein Sieg reicht schon und bei einem 3-Runden-Event hat der Spieler somit sechs Chancen auf einen Sonderpreis.

Einmal erzielte ein Spieler sogar drei Acheesements in einer Partie und der Store verkündete diese Leistung auf Instagram. Er verlor zwar die Partie, aber konnte ein Monat lang kostenlos am FNM teilnehmen.

3. Belohnen Sie Siege gegen bestimmte Decks

DeQuan Watson von Game Closet berichtet, dass der Großteil der Teilnehmer Casual-Decks hat, eine Minderheit spielt aber „Tier 1“-Decks, Pro-Level-Decks mit vielen begehrten Karten. Beides ist in Ordnung, aber gegen die Pro-Decks haben die Casual-Decks oft keine Chance.

Die Lösung: Es gibt Sonderpreise für Spieler, die Tier-1-Decks schlagen.

„So sind die Leute nicht so unglücklich, wenn sie gegen diese Decks spielen müssen“, erklärt DeQuan.

Der Gedanke dahinter ist, dass diese Matches zu einer Art „Bosskampf“ erklärt werden. Dadurch können Spieler wirklich stolz sein, wenn sie siegen, aber eine Niederlage wäre absolut keine Schande.

4. Stellen Sie selten gespielte Karten ins Rampenlicht

„Ich habe viel Erfolg damit, ein Deck zu bauen und dann damit zu spielen, während mein Partner den Laden schmeißt“, erzählt Glenn Whitman von Gear Gaming.

So sehen Spieler, dass eine Karte auch dann gut sein kann, wenn sie nicht bei der Pro Tour gespielt wird. Glenn hat bemerkt, dass Spieler selten gespielten Karten eine Chance geben, wenn sie besser als erwartet abschneiden – selbst wenn sie nicht zum Sieg führen.

„Solange man die Partie fast gewinnt, werden die Karten wieder interessant.“

Gefällt Ihnen die Idee? Probieren Sie es gleich beim nächsten FNM aus!

Von Matt Neubert

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