Diese subtile Änderung macht Masters 25 zu etwas Besonderem

5. März 2018 | 3 Min. Lesezeit

Masters 25 folgt nicht der Draft-Formel, die wir in den letzten Jahren verwendet haben.

Aber was macht die Draft-Erfahrung mit Masters 25 eigentlich so besonders? Sehen wir uns zunächst einmal an, worum es in dem Set genau geht:

1. Es ist ein „bunt gemischtes Set“ mit Karten, zwischen denen Jahrzehnte liegen und die Synergien entwickeln, die nie geplant waren. Es ist fast wie Commander: mächtige und weniger mächtige Karten treffen auf unvorhergesehene und sehr befriedigende Weise aufeinander.

2. Alle Spieler können in Nostalgie schwelgen, egal, seit wann sie spielen. Das Set beinhaltet eine Karte aus jedem größeren Magic-Set – von Rivalen von Ixalan bis hin zu den Anfängen mit Alpha.

3. Das Set enthält mächtige und historische Karten. Die Spieler werden eine echte Auswahlmannschaft aus den allerbesten Karten aus jeder Magic-Ära draften können. Hier sehen Sie, was ich meine.

Natürlich werden Sie in dieser Beschreibung jedes bisher erschienene Masters-Set wiedererkennen – sowohl die besonders beliebten (wie beispielsweise Modern Masters) als auch die weniger beliebten (diese möchte ich an dieser Stelle nicht extra erwähnen, aber Sie wissen sicher, was ich meine). Aber Masters 25 bietet eine kleine Besonderheit, durch die es definitiv zu einem der Lieblinge zählen wird:

Es wird keine Draft-Archetypen geben.

Da mindestens eine Karte aus jedem bedeutenden Set in Masters 25 enthalten ist, können die Spieler mit wirklich mächtigen und historischen Karten spielen – und nicht nur mit den mächtigsten Karten aus Constructed, sondern auch mit einigen der unvergesslichsten Karten aus den beliebtesten Draft-Formaten.

Damit sind wir bei der Besonderheit: Es gibt keine Draft-Archetypen. Masters 25 mit den mächtigen Neuauflagen und den überraschenden Änderungen an der Seltenheit konzentriert sich stattdessen auf einzelne Karten und Kombos und belohnt die Neugierde und den Einfallsreichtum der Spieler, nicht deren Kenntnis der wirksamsten Farbkombinationen. Es ist nur eine kleine Anpassung, die aber das aktuelle Draft-Design völlig verändert.

Ein Beispiel dafür ist die Verzauberung Promise of Bunrei: sie ist nun nicht mehr selten, sondern nicht ganz so häufig, sodass die Spieler eine gute Chance haben, sie zum Beispiel in Kombination mit dem Phyrexian Ghoul zu erleben.

Ähnliches gilt für die Horseshoe Crab. In Urzas Saga wollte jeder dieses Tierchen mit Auren und Ausrüstungen verzaubern, um ihm weitere Fähigkeiten zu geben. Davon gibt es jetzt jede Menge – Heavy Arbalest zum Beispiel.

Außerdem gibt es mächtige häufige Karten, die althergebrachte Strategien wie Sligh (rote Aggro-Decks, die mit billigen Kreaturen beginnen und mit Feuerzaubern enden), Draw-Go Control (wobei man abgesehen von Neutralisierungszaubern nur wenig wirkt) und Ponza (ein rotes Control-Deck, das auf der Zerstörung von Ländern basiert) erlauben.

Und so weiter. Masters 25 ist also sehr viel mehr als eine Sammlung heißbegehrter neu aufgelegter Karten – auch das Draft-Erlebnis wird die Nachfrage in die Höhe treiben.

Sie können immer noch vorbestellen oder Ihre Vorbestellung erhöhen. Kontaktieren Sie also noch heute Ihren Großhändler und bewerben Sie Ihre eigenen Boosterdraft-Events für Magic 25.

Von Jordan Comar