28. Sep. 2017

In 3 Schritten zu mehr Draftern

So bereiten Sie neue Spieler auf das Ixalan-Draft-Wochenende vor.

28. Sep. 2017

In 3 Schritten zu mehr Draftern

So bereiten Sie neue Spieler auf das Ixalan-Draft-Wochenende vor.

Meine erste Erfahrung überhaupt mit Magic: The Gathering Organized Play war ein Boosterdraft-Event. Ich hatte richtig Bammel.

Ich hatte damals erst ein paar Wochen Spielerfahrung und wollte meinen Freund zu einem offiziellen Event begleiten. Glücklicherweise hatte mir mein Freund vorher erklärt, wie man draftet – sowohl regeltechnisch als auch strategisch. Das gab mir das nötige Selbstbewusstsein, um mitzumachen.

Dank der Lern-Session mit ihm hatte ich eine wunderbare Zeit und seitdem habe ich hunderte Male gedraftet.

Das Ixalan-Draft-Wochenende findet vom 30. September bis zum 1. Oktober statt und eine Lern-Session, wie man draftet, zum Beispiel beim FNM in der Nacht davor oder als Teil des Draft-Wochenendes, kann neuen Spielern die Angst vor der Teilnahme nehmen.

Dies sind die wichtigsten drei Dinge, um Neulinge auf ihren ersten Draft vorzubereiten:

1. Erwartungen

Ich war es gewohnt, mit vorgefertigten 60-Karten-Decks zu spielen. Vom Deckbau verstand ich nichts, ganz zu schweigen davon, es unter Zeitdruck zu tun. Das Verhältnis von Ländern zu Zaubersprüchen, die ideale Anzahl an Kreaturen – ich hatte nicht die geringste Ahnung.

Aber zu wissen, was mich erwartet, hat mir die Angst genommen. Mein Freund hat mir das Ziel (einzelne Karten für ein 40-Karten-Deck auswählen, keine Standardländer draften), den Prozess (links-rechts-links herum, Draft-Stapel nicht stapeln) und die Grundlagen des Deckbaus (17 Länder, 23 Zaubersprüche, etwa 15 Kreaturen) erklärt.

Wenn Sie bereits seit Jahrzehnten draften, haben Sie bestimmt vergessen, was für eine Herausforderung das beim ersten Mal darstellt. Die Neulinge sollten genau wissen, was sie beim Draft erwartet.

2. Strategien

Überfordern Sie die Spieler nicht mit zu vielen Informationen. Signalisieren und sich Picks zu merken – das ist was für Fortgeschrittene und sollte komplett außen vor gelassen werden. Aber einfache Strategien können die Erfahrung positiver gestalten.

Mein Freund brachte mir das „zweifarbige BREAD“ bei.

Sicherlich kennen Sie dieses Akronym. Es vereinfacht Entscheidungen beim Draft und garantiert ein funktionierendes Deck. Die zwei Grundsätze lauten: 1) Beschränke dich auf zwei Farben und 2) Priorisiere deine Picks in dieser Reihenfolge:

Zweifarbiges BREAD

Ziehen Sie es in Betracht, diese Strategie auf Zetteln an neue Spieler zu verteilen.

(B)ombs: (Bomben) Diese Karten sind für gewöhnlich teuer und mächtig und können das Spiel im Alleingang entscheiden. Meistens sind es seltene oder sagenhaft seltene Kreaturen oder Planeswalker.

(R)emoval: (Entfernungszauber) Karten, welche die Kreaturen der Gegner außer Gefecht setzen können, sollte man sich als nächstes schnappen. Karten, die Kreaturen Schaden zufügen, sie am Angreifen und Blocken hindern oder einfach zerstören können, sind die beste Wahl in diesem Fall.

(E)vasion: (Ausweichen) Als nächstes sind Kreaturen mit Ausweichfähigkeiten dran. Also Kreaturen, die beispielsweise Flugfähigkeit, Bedrohlichkeit oder Unblockbarkeit haben – alles, was dem Gegner das Blocken erschwert.

(A)ggro: (Aggressivität) Das Nächstbeste sind Kreaturen mit geringen Manakosten, die frühzeitig angreifen können. Es empfiehlt sich, eine Vielzahl an Kreaturen mit Manakosten zwischen zwei und vier Mana im Deck zu haben.

(D)uds: (Nieten) Je öfter die Packungen herumgereicht werden, desto weniger sinnvolle Optionen bleiben übrig, bis es irgendwann nur noch Blindgänger gibt. Unter ihnen sollte man nach Karten fürs Sideboard Ausschau halten. Zum Beispiel nach Karten, die Artefakte oder Verzauberungen zerstören können.

3. Betreuung

Ich befand mich in der glücklichen Lage, einen Freund zu haben, der mir beim Bau meines Decks half und sicherstellte, dass es kein totaler Reinfall wurde. Andere Spieler halfen mir während des Events ebenfalls mit guten Ratschlägen und die Atmosphäre war insgesamt sehr einladend.

Sie können den Druck auf Neulinge verringern, indem Sie die Lern-Session als Open Play und nicht als Turnier veranstalten. Außerdem können Sie im WER einstellen, dass Spieler mit Gegnern gepaart werden, die in einem anderen Pod waren. So muss niemand gegen jemanden spielen, der einem zuvor beim Draft geholfen hat.

Alleine hätte ich mich damals nicht getraut, an einem Draft teilzunehmen, aber dank der Hilfe meines Freundes, der vorangegangenen Lern-Session und der freundlichen Community wurde es eine Erfahrung, an die ich immer noch gerne zurückdenke.

Von Jordan Comar

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