Was macht einen guten Turnier-Organisator aus?

2. Februar 2016 | 2 Min. Lesezeit

Die meisten Leute denken nicht wirklich darüber nach, was es bedeutet, ein Turnier-Organisator zu sein.

Ich veranstalte regelmäßig Turniere für eine Gruppe von Kindern in der städtischen Bibliothek. Diese Turniere finden nun schon seit mehr als fünf Jahren statt und sind beliebter als je zuvor. Meine Spieler freuen sich immer sehr auf jedes neue Set und meine Events sind schon Wochen im Voraus voll.

Letztes Wochenende habe ich Jacob, einem fünfzehnjährigen Stammspieler, die Leitung des Treffens unseres Magic-Clubs überlassen. Jacob dabei zuzusehen, wie er ein Turnier leitet, hat mich wieder daran erinnert, was man sich als Turnier-Organisator und Leiter einer Community alles aneignen muss:

Organisationstalent

Für jede Stunde des Turniers brauche ich mindestens zwei oder drei Stunden Vorbereitungszeit.

Das Einsammeln der Teilnahmegebühren, das Eingeben der Spieler in den Computer, das schnelle Zusammenrechnen der Ergebnisse und das zügige Ansagen der Runden geht viel schneller von der Hand, wenn man gut organisiert ist.

Außerdem muss man die Spieler auch rechtzeitig über bevorstehende Events informieren. Schon nach dem ersten Turnier habe ich gemerkt, wie sinnvoll ein E-Mail-Verteiler ist. Ich kann schnell und bequem E-Mails* an alle Club-Mitglieder verschicken und sie über bevorstehende Events, Absagen und Änderungen informieren.

Selbstvertrauen

Es ist schon schwierig, ein Turnier zu veranstalten, ohne dass die Spieler jede Ihrer Entscheidungen hinterfragen. Mit genügend Selbstvertrauen sinkt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass man infrage gestellt wird.

Ihr Selbstvertrauen überträgt sich auf die Spieler. Wenn die Spieler das Gefühl haben, dass Sie wissen, was Sie tun, dann fühlen sie sich auch besser. Kümmern Sie sich im Fall der Fälle angemessen um alle Bedenken und Probleme (anstatt zu sagen, dass Sie es versuchen), denn das ist entscheidend für die Zufriedenheit der Spieler.

Anpassungsfähigkeit

Immer wieder haben mich aufkommende Probleme zum Umdenken und zu Veränderungen veranlasst. Ich habe Mittagspausen eingeführt, die Preisstruktur verändert und die Spieler in Gruppen eingeteilt, die von erfahrenen Spielern geleitet werden.

Alle diese Veränderungen haben geholfen, die Teilnehmerzahl zu erhöhen, da so alles immer effizienter ablief.

Talent zur Wissensvermittlung

Manchmal fällt es unerfahrenen Spielern schwer, ein Deck zusammenzustellen oder das Spiel auch nur zu spielen. Ich habe die unerfahrenen Spieler mit erfahrenen zusammengebracht und gehofft, dass das helfen würde.

Deshalb wollte ich auch, dass Jacob den Club leitet. Er ist geduldig und zeigt den Spielern nicht einfach nur, wie sie ein besseres Deck bauen oder ihre Strategie verbessern können. Er erklärt ihnen auch, warum sich ihr Spiel dann verbessert oder eine bestimmte Karte besser für ihr Deck ist.

Wenn Sie also das nächste Mal ein Event veranstalten, müssen Sie sich nur diesen Tipp – und den Rest des Artikels – ins Gedächtnis rufen!

* E-Mails müssen immer gemäß den für Sie geltenden Gesetzen bezüglich Werbung via elektronischer Nachrichten verfasst sein (z. B. CA-SPAM Act in den USA).

Von Bruce Richard

Häufig gestellte Fragen

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